So kannst Du Deinem ängstlichen Hund helfen
Jeder hat einmal Angst. Doch wenn Angst krankhaft wird, sollte man dem Thema ausreichend Aufmerksamkeit schenken. Nicht nur bei Menschen – sondern auch bei unseren geliebten Vierbeinern.
Fakt ist: Das Thema Angst spielt in unserer Gesellschaft eine immer größere Rolle. Mittlerweile leidet rund jeder siebte Deutsche unter einer behandlungsbedürftigen Angststörung.
Leider macht sich dieser Trend auch bei unseren Hunden bemerkbar. Traumatische Erfahrungen oder auch fehlende und mangelhafte Sozialisation – also etwa zu geringer Kontakt mit Artgenossen – können dazu führen, dass ein Hund übermäßig starke Ängste entwickelt.
Das Ergebnis: Dein Liebling lebt in einer von Angst geprägten Welt. Misstrauen gehört für ihn zur Tagesordnung. Das schränkt die Lebensqualität ein – von Dir und Deinem Hund.
Hunde-Symptome bei Angst / Stress
Wenn Dein Hund Angst hat, bringt er dies auf verschiedenste Arten zum Ausdruck. Meist durch verhaltensbezogene Verhaltensweisen. Aber auch körperlich kann Dein Hund seine Angst zeigen.
Angsthund: Verhaltensbezogene Symptome bei Angst
Wie kannst Du erkennen, ob Dein Hund Angst hat? Es gibt mehrere Symptome, auf die Du achten solltest:
Aggression
Das gefährlichste Symptom von Hundeangst die Aggression. Diese Aggression kann je nach Situation direkt oder indirekt ausgerichtet sein. Direkte Aggression tritt auf, wenn ein Hund aggressiv gegenüber Menschen oder anderen Tieren wird. Indirekte Aggression kann ebenso gefährlich sein und tritt häufig auf, wenn eine Person zwischen den Hund und die Quelle der Aggression gerät.
Urinieren oder Kotabsetzen im Haus
Urinieren und Kotabsetzen im Haus ist ein häufiges Symptom von Trennungsangst. Ängstliche Hunde steigern sich oft in die Einsamkeit hinein. Das wird so schlimm, dass sie im Haus urinieren oder koten, selbst wenn sie stubenrein sind.
Zerstörerisches Verhalten
Zerstörerisches Verhalten tritt ebenfalls häufig bei Trennungsangst auf. Der Schaden konzentriert sich meist auf Ein- und Ausgänge, etwa Türen und Fenster. Hunde in einem Zustand erhöhter Angst sind außerdem gefährdet, sich selbst zu verletzen. Versuche, aus Hundekisten, Fenstern und sogar Türen auszubrechen, können zu schmerzhaften Verletzungen und teuren Tierarztbehandlungen führen.
Übermäßiges Bellen
Jeder Hund bellt. Manche mehr. Manche weniger. Die Ursachen sind immer unterschiedlich. Doch eine kann Angst sein. Einige Hunde bellen bei jedem Geräusch oder Objekt, das ihre Aufmerksamkeit erregt oder sie erschreckt. Beim Bellen alleine bleibt es dann oft nicht. Es kommen körperliche Symptome – wie ein eingezogener Schwanz oder zurückgelegte Ohren – hinzu. Auch Hunde mit Trennungsangst bellen oft übermäßig, wenn sie allein gelassen werden.
Umherwandern
Ängstliche Hunde sind im Regelfall auch unruhige Hunde. Sie wandern viel umher – kommen im wahrsten Sinne des Wortes nicht zur Ruhe – und schaffen es nicht, sich komplett zu entspannen. Oft zeigen solche Hunde auch wiederholte, zwanghafte Verhaltensweisen. Etwa das ständige Auf- und Abgehen an einem Zaun.
Angsthund: Körperliche Symptome bei Angst
Angst bei Hunden kann sich auch durch körperliche Symptome bemerkbar machen. Diese erkennst Du deutlich und schnell. Klassische körperliche Symptome von Angst bei Hunden sind:
Ohren anlegen
Schwanz einziehen
Zittern
Augen aufreißen/vergrößerte Pupillen
Herzrasen/hoher Blutdruck
Hecheln
Erhöhung der Aufmerksamkeit
Schwitzige Pfoten
Haarverlust
Ängstlicher Hund oder Angsthund – was tun?
Genau wie Menschen erleben auch Hunde Angst. Obwohl Angst keine schöne Emotion ist, gehört sie zum Leben dazu. Und hat auch ihre Berechtigung. Schließlich warnt sie Mensch und Tier vor gefährlichen Situationen.
Aber: Angsthunde haben keine ‘gesunde Angst’. Sie leiden vielmehr unter einer Angststörung – zumindest, wenn übermäßige Angst unbehandelt bleibt. Unbehandelte Hundeangst kann zu Verhaltensproblemen und anderen Schwierigkeiten führen.
Entsteht übermäßige Angst dauerhaft, kommen immer wieder Situationen im Alltag auf, die die gemeinsame Zeit mit dem treuen Vierbeiner beeinträchtigen können. Hundeerziehung kann dann leider nicht mehr viel ausrichten. Im schlimmsten Fall verschlimmert sie die Angst sogar, wenn Schimpfen und Bestrafen Teil des Trainings sind. Aber grundsätzlich solltest Du sowieso niemals mit Bestrafungen arbeiten, sondern unerwünschtes Verhalten unkommentiert lassen und erwünschtes Verhalten positiv bestärken.
Das ist übrigens eines der Dinge, die Du tun kannst, wenn Dein Hund Angst zeigt: Sobald er die Angst ablegt, mit positiven Verstärkern arbeiten.
Ein Beispiel: Dein Hund hat sehr viel Angst vor dem Tierarztbesuch. Doch an einem Tag geht er ohne Angst ganz souverän in die Tierpraxis hinein. Dann gibt es ein Leckerchen. Dein Hund lässt sich auf den Tisch beim Tierarzt heben? Wieder ein Leckerchen! Die Untersuchung lässt er sich gefallen? Wieder ein Leckerchen. Und so gehst Du immer vor.
Immer, wenn Dein Hund erwünschtes Verhalten zeigt, gibt es eine positive Verstärkung. Leckerlis funktionieren dabei meist am besten. Aber Du kannst Deinem Hund auch mit Streicheleinheiten oder einer Spieleinheit belohnen. Je nachdem, was gerade in die Situation passt.
Du weißt nun, was Du tun kannst, wenn Dein Hund bereits aus der Angst herauszukommen scheint. Wenn er also die Angst weniger oder gar nicht mehr zeigt. Allerdings musst Du mit Deiner Fellnase erstmal an diesen Punkt kommen. Wie das geht, erfährst Du jetzt.
Übermäßige Angst bei Hunden – das hilft
Du weißt nun, dass Du Deinen Angsthund mit positiven Verstärkern trainieren kannst. Du belohnst also erwünschtes Verhalten, anstatt Deinen Hund bei Fehlverhalten zu bestrafen. Es gibt aber weitere Dinge, die Du tun kannst, um Deinem Hund die Angst zu nehmen.
Ein Tipp klingt simpel – und ist er auch. Er ist dennoch sehr effektiv, wenn es um Angsthunde geht. Biete Deinem Liebling viel Bewegung. Das soll helfen, die Stresshormone abzubauen. Wichtig ist hierbei: Berücksichtige das Energie-Niveau Deines Hundes. Wenn Du merkst, dass er beim Ballspielen zu stark aufdreht, belasse bei einer ausgiebigen Gassi-Runde.
Wie auch bei Hunden, die von Stress geplagt sind, solltest Du Deinem Angsthund jeden Tag aufs neue die Möglichkeit geben, einfach Hund zu sein. Also sein arttypisches Verhalten auszuleben. Was heißt das? Ein Hütehund etwa braucht die Möglichkeit, etwas zu hüten. Normalerweise ist er für eine Schafherde zuständig. Die hat natürlich nicht jeder – Du wahrscheinlich auch nicht. Aber Du kannst Deinem Angsthund andere fordernde Aufgaben stellen, um ihn auszulasten. Möglichkeiten wären etwa Suchspiele oder Agility. Damit schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du lastest Deinen Hund aus und sorgst zugleich dafür, dass er keine Langeweile hat.
Biete Deinem Hund zu Hause immer einen Rückzugsort an. Der ist etwa an Silvester besonders wichtig, wenn Dein ängstlicher Hund von lauten Knall-Geräuschen verunsichert wird. Wichtig: Sorge dafür, dass alle Familienmitglieder den Rückzugsort Deines Hundes akzeptieren und respektieren.
Dieser Tipp klingt banal, hat aber einen kaum zu unterschätzenden Effekt: Wirke beruhigend auf Deinen Hund ein. Etwa mit leisen liebevollen Worten. Aber auch durch langsames, ruhiges Streicheln. Das hilft Deiner Fellnase dabei, zu entspannen. Hierbei kannst Du die Tellington Touch Massagetechnik anwenden. Dazu arbeitest Du mit der Hand und streichelst Deinen Hund in kreisenden Bewegungen. Üblicherweise in 1 1/4 Kreisen – so soll das parasympathische Nervensystem aktiviert werden. Ist die Massage erfolgreich, können dabei Blutdruck, Herzschlag und die Atemfrequenz ins Gleichgewicht gebracht werden.
Wirksame Inhaltsstoffe für Angsthunde
Wusstest Du, dass Kauen auf Angsthunde beruhigend wirkt?
Im Rahmen einer Studie wurde die Wirksamkeit verschiedener Snacks zur Linderung möglicher negativer emotionaler Zustände beim Hund untersucht. Die Hunde wurden alleine gelassen und mit verschiedenen Arten von Snacks beschäftigt. Dabei konnte der langanhaltende Kausnack die beste Wirkung zeigen. Mehr als etwa ein Leckerli-Spielzeug oder ein Leckerli-Ausgabegerät. Fazit: Langanhaltende Kausnacks wirken beruhigend. Und das wahrscheinlich auch wegen des Kauens an sich.
Kauen hat eine beruhigende Wirkung indem es Einfluss auf die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse nimmt. Es löst die Ausschüttung von Endorphinen aus und ist somit ein Werkzeug, das dem Hund zur ‚Selbstmedikation‘ gegen Angstzustände zur Verfügung steht.
Doch es muss nicht immer ein Kausnack sein. Fakt ist: Kauen kann beruhigend auf Hunde wirken. Ebenso können aber auch konkrete Inhaltsstoffe in Futter, Snacks und Nahrungsergänzungsmitteln für Hunde eine beruhigend Wirkung haben. So auch unser Naturpulver ANGSTHELFER.
Mit Naturpulver Deinem Angsthund helfen
Braucht es bei stark ängstlichen Hunden immer gleich Chemie und Medikamente? Wir glauben nicht! Manchmal reicht die Kraft der Natur aus, um unseren liebsten Vierbeinern zu helfen. Wir setzen bei unseren Naturpulvern ausschließlich auf natürlichere Inhaltsstoffe, die eine entsprechende Wirkung haben sollen.
So auch bei unserem Naturpulver ANGSTHELFER, das Dich und Deinen Angsthund im Alltag unterstützt. Hierin sind 12 Kräuter enthalten, die für ihre beruhigenden und entspannenden Eigenschaften bekannt sind. Etwa Baldrian und Melisse, die Anspannung abbauen können. Hopfen und Passionsblume können die Entspannung fördern. Taigawurzel und Weißdorn können helfen Angstzustände loszulassen.
Außerdem stecken in unserem Naturpulver Grüner Hafer, Pfefferminzblätter, Herzgespann, Lavendelblüten, Angelica und Ginsengwurzel.
Das Pulver wird in einer eigens dafür erbauten Manufaktur hergestellt. Hier liegt der Fokus auf der möglichst schonenden Verarbeitung der Inhaltsstoffe – damit diese ihre volle Wirkung auch wirklich entfalten können.
Wie wende ich das Naturpulver bei meinem Angsthund an?
Du fütterst Deinem Angsthund täglich 1,25 Gramm – das entspricht einem halben Dosierlöffel – je 10 Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Der Dosierlöffel liegt bei. Am besten mischst Du das Pulver einfach unter das geliebte Futter. Oder Du mischst es mit unserem OMEGA-POWER-ÖL. Dann wird es meist dankbar aufgeschleckt.
Wir konnten schon einigen Hunden dabei helfen, ihre Ängste zu reduzieren. Und sind dankbar dafür, dass uns bereits zahlreiche Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer ihr Vertrauen geschenkt haben. Unser Pulver konnte laut Erfahrungsberichten unter anderem bereits bei Geräuschangst und Trennungsangst helfen.
Vielleicht hilft es auch Dir und Deinem vierbeinigen Liebling? Probiere es mit Deinem Hund unbedingt aus!